Der Verein Plattform BIBLIOTHEKSINITIATIVEN WIEN

Die Plattform BIBLIOTHEKSINITIATIVEN WIEN besteht als Projekt seit dem Jahr 2004, als sich eine Gruppe engagierter Bibliothekarinnen und Bibliothekaren zusammengefunden hat, um in einzigartiger Weise den Bereichen Literatur, Wissenschaften, Bildung, darstellender und musikalischer Kunst eine gemeinsame Plattform  zu geben.

In Zusammenarbeit mit Verlagen, Künstlern, Autoren, Verbänden, Vereinen, Organisationen und Universitäten werden jedes Jahr unter der Ägide und Patronanz von Wissenschaftlern Programme und Projekte erarbeitet, die die vielen verschiedenen Gebiete unter einem Dach zusammenführen und miteinander kooperieren lassen.

Diese Ergebnisse werden dann im Zuge der jährlich stattfindenden „Literaturtage im November“ einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Das Ziel der Plattform BIBLIOTHEKSINITIATIVEN WIEN ist es: “… in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern, Künstlern, Autoren und BibliothekarInnen i.R., Lesungen, Buchpräsentationen und Tagungen zu veranstalten und damit die Zuhörer nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Besuch von Bibliotheken und Büchereien anzuregen…”

Eine große Bibliothek, z.B. eine Universitätsbibliothek ist wie ein umfassendes, überindividuelles Gedächtnis: Wir finden dort unter vielem Anderen wissenschaftliche Bücher über hochspezialisierte Themen, die vielleicht nur von ein paar Dutzend Personen gelesen werden, die großen Romane der Weltliteratur, die von sehr vielen gelesen werden, populäre Literatur, mathematische, physikalische, historische, ästhetische, technologische usf., Zeitschriften – kurz: ein Universum des Wissens und der Erfahrung.

So sagt Borges, der bedeutende argentinische Autor in seiner Parabel von der Bibliothek von Babylon, dass das Universum von anderen die Bibliothek genannt werde.

Es ist daher selbstverständlich, dass die Plattform BIBLIOTHEKSINITIATIVEN WIEN sich nicht auf Literatur und Künste beschränkt, sondern während der „Literaturtage im November“ auch eine oder mehrere wissenschaftliche Symposien veranstaltet. Diese wissenschaftlichen Vorträge werden von anerkannten Fachleuten gehalten. Die Themen der jeweiligen Symposien sind so gestaltet, dass sie ein allgemeines Publikum interessieren, so z.B. „Alles ist Text“, „Kunst und Sprache“, „Darwin und die Folgen“. Ab 2010 wird es einen eigenen „großen“ Wittgenstein-Vortrag geben, der von der Österreichischen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft gesponsert wird.

Als Verein ist die Plattform BIBLIOTHEKSINITIATIVEN WIEN seit dem 18.11.2008 von der Bundespolizeidirektion Wien, Vereinspolizei amtlich registriert und bestätigt.
Initiiert und gegründet von Edith Waclavicek.